Das 6-Stunden-Rennen von Austin geht in diesem Jahr an die Audi-Truppe rund um Lotterer/Fässler/Tréluyer. Das Trio siegte in den Fluten von Austin. Das Rennen wurde kurzzeitig unterbrochen.

Toyota mag schnell sein. Doch Audi ist in Austin einfach besser. In einem der chaotischsten Rennen der letzten 10 Jahre siegte am Ende das Trio um Lotterer/Fässler/Tréluyer. Am Ende setzten sich die Le Mans-Sieger durch und gingen als Sieger in einem spannenden Kampf gegen die Teamkollegen Kristensen/Di Grassi/Duval durch. Buemi/Davidson/Lapièrre schwammen auf Platz 3 über die Ziellinie.

Über das Rennen in Austin wird sicherlich noch viel diskutiert werden. Grund dafür ist ein Regenguss in der ersten Rennhälfte, der für ein absolutes Chaos sorgte! Reihenweise drehten sich die Langstreckenfahrzeuge auf der Zufahrt zu Kurve 11 nach der Gegengeraden ins aus. Vor allem die Prototypen hatten mit massivem Aquaplaning zu kämpfen und schwammen reihenweise ins Aus: Land unter in Texas! Normalerweise hätte das Safety Car für Sicherheit sorgen sollen. Aber „normal“ ist schwer möglich gewesen.

Nach zwei wilden Runden, beziehungsweise Schimmversuchen, wurden rote Flaggen geschwenkt. Wie sich dann herausstellte, konnte die Rennleitung nicht früher eingreifen, weil die Systeme als Folge des Regens zwischenzeitlich nicht funktioniert hatten. Auf dem Autofriedhof in Turn 11 steckten unter anderem Sébastien Buemi (Toyota), Timo Bernhard (Porsche).

Alex Wurz war in den ersten Runden gleich auf den 2. Platz gekommen, wurde dann aber auch Opfer der Regenfälle. Der Österreicher konnte sich aber noch aus dem Kiesbett befreien und aus eigener Kraft über die Start- und Ziellinie fahren, wo sich das verbleibende Feld sammelte: Das Rennen wurde unterbrochen.

Nach 50 Minuten hatte sich der Regen wieder verzogen und das Rennen wurde hinter dem Safety Car neugestartet. Der Toyota mit der Startnummer 7 von Alexander Wurz fand sich allerdings auf einem sehr fragwürdigen 6. Rang wieder: Mit einer Runde Rückstand. Bisher fehlt noch eine Erklärung der Rennleitung. Somit fand sich Audi plötzlich vorn und dominierte von dort an das restliche Rennen zusammen mit einem Porsche. Neel Jani hatte seinen sogar kurzzeitig in Front gebracht, doch Schlussfahrer Marc Lieb rumpelte am Ende über den Randstein und zerstörte den Motor minimal, so dass der Ladedruck sank. So holte man nicht mehr als einen 4. Platz heraus.

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