Früh und unerwartet kam für den französischen Star Jo-Wilfried Tsonga bei den Erste Bank Open das Aus. Nach einem langen und harten Kampf hatte am Ende der Tscheche Lukas Rosol mit 6:4 3:6 und 6:1 das Glück auf seiner Seite. 

Bereits im ersten Satz spielte der Tscheche hervorragend und zeigte bei vielen Punkten welches Potenzial in ihm steckt. Dass es an diesem Tag gegen Tsonga reicht, damit rechnete zu Beginn des ersten Satzes jedoch fast keiner. Ob es am Jetlag lag, ist schwer zu sagen, doch Tsonga machte mehr Eigenfehler als für ihn üblich und tat sich sichtlich schwer, die Konzentration zu halten.

Im zweiten Satz sollte sich das Blatt für Tsonga jedoch wenden. Mit 6:3 konnte er sich in das Match zurückkämpfen. Für den Franzosen geht es vor allem um wichtige Punkte um bei den ATP Finals auflaufen zu können. Er selbst betonte nach dem Match jedoch, dass er nach seiner Verletzungsserie in dieser Saison gar nicht damit gerechnet hat, in die Nähe der Finals der Top 8 zu kommen.

Abgebrüht und eiskalt machte der Tscheche Rosol kurzen Prozess im dritten Satz. Mit 6:1 ließ er Tsonga kaum Chancen, das Match zu seinen Gunsten zu wenden.

Für Tsonga lautet die Devise ab sofort fit werden für Paris-Bercy. Er selbst ist kurz nach dem Match wieder zum Scherzen aufgelegt und hofft endlich bei einem Grand Slam die zwei perfekten Wochen zu erwischen. Dieses große Ziel blieb im bisher verwehrt.

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