Österreichs Biathlonteam sorgt bei der Jugend- und Junioren-WM in Cheile Gradistei (ROU) weiterhin für Furore. Nach Gold und Bronze bei den Juniorinnen kommt auch der frischgebackene Junioren-Weltmeister aus Österreich. Der Tiroler Felix Leitner holte sich mit nur einem Fehler Gold im 15 km Einzelbewerb. Der 19-Jährige setzte sich dank toller Laufleistung überlegen vor dem Italiener Andrea Baretto (0 Fehler/+1:50,8 min.) und dem US-Amerikaner Sean Doherty (2 Fehler/+2:01,1 min.) durch. Leitner stammt wie die frischgebackene Junioren-Weltmeisterin Susanna Kurzthaler aus Mils bei Tirol und startet auch für den gleichen Verein (Nordic Team Absam).

Kurzthaler und Schwaiger zeigten am Schießstand makellose Leistungen und trafen je 20 Mal ins Schwarze. Am Ende durfte sich die 20-jährige Tirolerin Susanna Kurzthaler (Nordic Team Absam) 8,6 Sekunden vor Anastasiya Merkushyna (UKR) über die Goldmedaille freuen. Die Salzburgerin Julia Schwaiger (HSV Saalfelden) holte wenige Tage nach ihrem 20. Geburtstag mit 21,4 Sekunden Rückstand auf ihre Teamkollegin Bronze. Auch die Tirolerin Simone Kupfner (11.) zeigte eine starke Leistung. Morgen stehen in Cheile Gradistei die Sprintbewerbe Jugend männlich und Jugend weiblich auf dem Programm.

Susanna Kurzthaler (Juniorenweltmeisterin): „Ich habe schon beim zweiten Schießen gemerkt, dass es heute ein guter Tag werden könnte. Beim letzten Stehendanschlag hab ich schon etwas gezittert. Die letzte Runde war dann extrem ‚zach‘. Ich habe das erste Mal in meiner Karriere bei einem Einzelbewerb vier Mal null geschossen. Das ist einfach unglaublich. Die Freude ist riesig.“

Julia Schwaiger (Bronzemedaillen-Gewinnerin): „Es war heute leichter Wind. Ich habe beim ersten Liegendschießen gut reagiert und richtig gedreht. Ich hätte mir nie erwartet, dass es beim ersten Einsatz bei den Juniorinnen, wo viele Weltcupläuferinnen dabei sind, gleich für eine Medaille reicht.“

Felix Leitner (Juniorenweltmeister): „Ich habe mich schon beim Einschießen gut gefühlt. Entsprechend selbstbewusst bin ich ins Rennen gegangen und habe von Beginn an Gas gegeben. In der vierten Runde habe ich etwas Tempo rausgenommen, um in der letzten Runde noch genug Kraft zu haben. Das ist perfekt aufgegangen. Auch am Schießstand hat es heute super funktioniert, vor allem liegend habe ich mich sehr sicher gefühlt. Die Goldmedaille ist natürlich ein Traum. Die Milser haben heute groß abgeräumt.“

Leave a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *