Eine Abkühlung der besonderen Art suchten die ersten beiden Trainingsgruppen der ÖSV-Kombinierer vergangene Woche. Die Reise ging nach Oberhof in Deutschland, wo im Skitunnel das erste Mal auf Schnee trainiert wurde. Die Trainingswoche in Oberhof hat mittlerweile fast schon Tradition, fast jedes Jahr ist das Team um Cheftrainer Christoph Eugen während der Vorbereitung zu Gast im Skitunnel. Bei einer Gesamt-Streckenlänge von 1,75km, einer konstanten Temperatur von minus 3 bis minus 5 Grad und ca. 50 Höhenmeter, die es pro Runde zu bewältigen gibt, finden die Athleten hier sehr gute Bedingungen für ausgiebige Trainingseinheiten vor. Neben insgesamt 4 Langlaufeinheiten auf Schnee testete man ebenso die neu renovierten Schanzenanlagen mit weiteren Trainingseinheiten.

Der Fokus des Kurses lag aber in Laufbereich, wie Langlauftrainer Jochen Strobl erklärt: „Diese Woche absolvierten wir die ersten Einheiten auf den Langlaufschiern. Bis jetzt war der Fokus auf Technik und Grundlagenausdauer mit den Skirollern, damit wir eine breite Basis schaffen. Die Technik galt es jetzt für die Athleten auch im Schnee umzusetzen, um auf diesem Grundstock dann die schnelleren Einheiten aufzubauen. Man sieht schon, dass die Arbeit die ersten Früchte trägt, allerdings ist das ein ständiger Prozess und bis zum Saisonauftakt ist es ja noch eine Weile hin. Den Sommer-Grand-Prix haben wir natürlich auch am Radar, jedoch legen wir unser Programm nicht darauf aus. Wir werden das Ganze eher aus dem Training heraus angehen, ebenso ist eine Standortbestimmung wichtig, wo wir gegenüber den anderen Nationen stehen. Wenn wir dann vorne mitmischen können, ist es umso besser“, so der Südtiroler, für den es die erste Trainersaison im österreichischen Team ist.

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