Das Alpin- und Kletterparadies Osttirol, das mit der Zahl von 266 die höchste Dichte an Dreitausendern im Alpenraum aufweist, organisiert in Wien im Rahmen des großen Begegnungszonen-Eröffnungsfestes auf der Mariahilfer Straße ein neuartiges Kletterfestival: »Free Solo Masters Mahü«. 100 internationale und nationale Top-Kletterer müssen die 18 Meter hohe »Lienzer Dolomiten«-Wand ohne Seil und Haken bis zur Glocke bezwingen. Für alpinen Spitzensport rund um Boulder-Weltcupgesamtsieger Rustam Gelmanov in den Schluchten Wiens ist garantiert!
Was im September letzten Jahres in Lienz seinen Anfang nahm, wird in diesem Jahr auf Wien erweitert: Free Solo Klettern auf einer weltweit einzigartigen Kletterwand! Am 31. Juli und 1. August findet auf der fertig gestellten Mariahilfer Straße das große Eröffnungsfest der Begegnungszone statt. Und im unteren Bereich, beginnend beim Museumsquartier, steht diese Feier ganz im Zeichen des Klettersports: Das »Free Solo Masters Mahü« ist die klettertechnische Herausforderung für die maximal 100 Teilnehmer! Aber auch die Besucher werden zum Mitmachen eingeladen, einige Kletterwände und Granitblöcke warten unter der Leitung von ausgebildeten Bergführern auf die Besteigung. Neben Gastronomieständen, wo Osttiroler Schmankerln angeboten werden, sorgen am Freitag Nachmittag und Samstag den ganzen Tag über die DJs von Radiopartner FM4 für tolle Stimmung.
Weltmeister Gelmanov führt Starterfeld an
Für das »Free Solo Local« am 31. Juli ist sind nur noch wenige Startplätze zu vergeben, wie auch für den Hauptbewerb am Samstag, den 1. August, dem »Free Solo Masters«. Hier überstrahlt ein Kletterer neben dem 26-jährigen Roland Pinggera, der die 1. Auflage des Free Solo in Lienz im vergangenen Jahr gewann (»Es war ein Hexenkessel«), alles: Rustam Gelmanov aus Kasachsten. Der 28-Jährige wurde beim Arco-Klassiker 2010 Zweiter und gewann zwei Jahre später den Boulder-Gesamtweltcup. Gelmanov zählt zu den weltbesten Kletterern, wie sein Vizeweltmeistertitel im Bouldern 2009, seine dritten WM-Plätze 2011 und 2012 sowie seine insgesamt acht Weltcupsiege beweisen. Bei den Damen zählt die Wolfsbergerin Zenia Kavassilas, österreichische Meisterin der Damenjugend im letzten Jahr, zu den Favoritinnen.
Weltweit einzigartiger Kletterevent
Die Idee der Veranstaltung, den Klettersport samt einer spektakulären Kletterwand in urbane Räume zu bringen, stammt von einem der weltbesten Alpinisten: Peter Ortner, langjähriger Kletterpartner von David Lama. Beide haben 2013 in Chamonix den Piolets d’Or bekommen, den »Oscar« der Bergesteigerszene. »Free Solo ist für mich die reinste Form des Kletterns. Neben den Kletterfähigkeiten ist vor allem die mentale Stärke ausschlaggebend. Die Veranstaltung setzt die AlpinPlattform Lienz gemeinsam mit der Osttirol Werbung um. Die Möglichkeit, im Zuge der Eröffnung der Mariahilfer Straße »Neu« unsere Veranstaltung durchführen zu können ist natürlich eine tolle Gelegenheit«, sagt Peter Ortner.
Der Wettkampfmodus
Die 18 Meter hohe und drei Meter breite »Lienzer Dolomiten«-Kletterwand, wo davor ein 15×15 und drei Meter hoher Riesenairbag positioniert wird, wurde von Peter Ortner entwickelt und patentiert. Der Schwierigkeitsgrad beginnt in den Qualifikationsrunden für Damen und Herren bei 6A, bzw7B und steigert sich am Samstag beim Hauptbewerb über die 2. Qualifikationsrunde und das Halbfinale bis zum Finale. Eine Jury vergibt abhängig von der Zeit und Kletterhöhe Punkte. »Es warten schwere Routen: Am Freitag, wo lokale Kletterer eingeladen werden, bauen wir eine der »Laserz«-Routen in den Lienzer Dolomiten nach. Und am Samstag, wenn der Hauptbewerb mit internationalen Klettergrößen um 9:00 Uhr beginnt, wartet eine »Rote Turm«-Route. Auf diesen Gipfel in den Lienzer Dolomiten führt eine der schwierigsten Routen Europas«, beschreibt Organisator Werner Frömel.
Kletterparadies Osttirol
Die zweite Station des »Free Solo Masters 2015« findet nach Wien am 18. und 19. September am Lienzer Hauptplatz statt. Beide Bewerbe in Wien und Lienz sind bei internationalen Kletterern ein Begriff. »Das garantiert uns internationale Top-Kletterer «, beschreibt Werner Frömel, der als Aufsichtsratsvorsitzender des Tourismusverbandes Osttirol auch die Wichtigkeit der touristischen Vermarktung betont: »Osttirol steht mit seiner einzigartigen Bergwelt für Alpinismus und Klettersport. Wir haben 2.500 Kilometer markierte Wanderwege mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Daneben bieten wir 16 Klettersteige, acht Klettergärten, vier familienfreundliche Kletterparks und hunderte Kletterrouten bei bester Felsqualität. Das wollen wir natürlich hinaustragen!«

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