Bei den Samstagsbegegnungen der elften Runde der österreichischen Basketball-Bundesliga setzte es eine faustdicke Überraschung. Die Arkadia Traiskirchen Lions bereiten den ece bulls Kapfenbergdie höchste Niederlage in dieser Saison mit einem 89:71 Start-Ziel-Sieg und können die Bulls somit auch in der Tabelle überholen. Die magnofit Güssing Knights lachen weiterhin ungeschlagen von der Tabellenspitze. Sie bezwingen im Burgenland-Derby die Redwell Gunners Oberwart mit 84:76.

Bei den Arkadia Traiskirchen Lions läuft es zurzeit wie geschmiert. Nach den Siegen gegen Wien und Fürstenfeld bezwingen die Löwen den nächsten Favoriten – und das deutlich. Die Lions starten stark mit intensiver Defense und ließen im ersten Viertel nur neun Kapfenberger Punkte zu. Bis zur Pause kann ein zwölf Punkte Vorsprung herausgespielt werden. Doch in Halbzweit zwei kämpfen sich die ece bulls Kapfenberg wieder auf bis zu vier Punkten heran. Ein Kraftakt in den Schlussminuten von Lions Kapitän Benedikt Güttl (18 Punkte, 4/4 vom 3er) bereitet den Bulls ihre höchste Saisonnierderlage. Die Lions agierten wie auch schon in der Woche zuvor gegen Fürstenfeld unglaublich treffsicher und verwandelten 58 Prozent ihrer 3-Punkte Würfe. Skurril: In beiden Spielen verzeichneten die Lions jeweils eine bessere 3er- als Freiwurfquote. Stark auch Lions-Regisseur Benedikt Danek der mit 15 Punkten und 11 Assists ein Double-Double erzielte.

Die magnofit Güssing Knights bleiben auch nach dem Burgenland-Derby gegen die Redwell Gunners Oberwart weiter ungeschlagen. Dabei sah es nach dem Beginn noch etwas anders aus. Die Gunners starten mit guter Defense und führten nach den ersten zehn Minuten mit ebenso vielen Punkten. Ein starkes zweites Viertel und einige Dreier der österreichischen Knights brachte den amtierenden Meister zurück ins Spiel und gar die knappe Habzeitführung. Im dritten Viertel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch in dem sich keines der Teams absetzen konnte. Etwas Luft konnten sich die Knights erst im letzten Abschnitt verschaffen, da den Gunners ebendiese auszugehen schien. Die hohe Rotation und die Ausgeglichenheit des Kaders war einmal der Schlüssel zum 84:76-Erfolg der Knights.

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