Die letzten zehn Tage verbrachten die ersten beiden Trainingsgruppen der ÖSV-Kombinierer in Finnland, um sich dort optimal auf den bevorstehenden Weltcupauftakt vorzubereiten. Die erste Woche stationierte Cheftrainer Christoph Eugen seine Schützlinge in Rovaniemi, wo man mit knapp zehn Loipenkilometern und gut präparierten Sprunganlagen ideale Bedingungen vorfand. Für die letzten Tage übersiedelte man nach Kuusamo, wo in wenigen Tagen der Weltcupauftakt stattfindet.

Dem ÖSV-Team stehen in der ersten Weltcupperiode insgesamt acht Startplätze zur Verfügung. Fix gesetzt wurden per Trainerentscheid bereits Bernhard Gruber, Willi Denifl, Lukas Klapfer, Philipp Orter und Mario Seidl, Paul Gerstgraser hat durch die Silbermedaille bei der vergangenen Junioren-WM sein Ticket ebenso bereits fix. Für die verbleibenden zwei Startplätze wurden zwei Qualifikationswettkämpfe ausgetragen (einer davon in Rovaniemi und einer in Kuusamo), bei denen sich Harald Lemmerer und Fabian Steindl durchgesetzt haben.

Cheftrainer Christoph Eugen resümiert den ersten Schneekontakt in Finnland sowie die Quali-Wettkämpfe positiv: „Wir hatten sowohl in Rovaniemi als auch in Kuusamo sehr gute Bedingungen, genau als wir vergangene Woche raufgeflogen sind, kam der Schnee. Wir konnten uns sehr gut vorbereiten und für die Athleten war der erste Schneekontakt extrem wichtig. Die beiden Wettkämpfe haben gezeigt, dass wir eine kompakte und schlagkräftige Truppe beisammen haben, die Jungen schaffen schön langsam den Anschluss. Es waren anstrengende 10 Tage hier in Finnland, jetzt hat sich jeder von den Athleten zuhause eine Pause verdient, ehe es kommende Woche dann ernst wird.“

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