Leichtathlet Günther Matzinger konnte die „Salzburg 400“, den letzten Formtest vor den Paralympics in Rio de Janeiro, am Samstag für sich entscheiden.

Der zweifache Goldmedaillengewinner von London 2012 setzte sich in 49,03 Sekunden durch, blieb mit dieser Zeit allerdings etwas hinter seinen Erwartungen: „Ich habe mich gut gefühlt und wollte eine schnelle Zeit hinlegen. Dadurch bin ich etwas zu druckvoll gelaufen auf den ersten 200 Metern. Bis 300 Meter habe ich mich noch gut gefühlt, aber das hohe Anfangstempo hat sich gerächt. Am Schluss war es zwar der erste Platz, aber nicht ganz die Zeit, die ich mir erhofft hatte“, resümierte der 29-Jährige. Die Veranstaltung, bei der auch Hobbyläufer in Salzburg erstmals die Gelegenheit bekamen, sich in professionellem Rahmen über die 400 Meter zu versuchen, war dennoch ein voller Erfolg. „Was mich gefreut hat, ist, dass im Verein und im Verband alle mitgeholfen haben, um ein tolles Meeting auf die Beine zu stellen. Wir hatten einige Hobbyläufer, die sich diese einmalige Gelegenheit nicht entgehen ließen“, so die positive Bilanz von Matzinger.

Am heutigen Montag brach der Salzburger nach Rio auf, wo am Mittwoch die Paralympischen Spiele im legendären Maracana-Stadion eröffnet werden. Im Gegensatz zu London 2012 ist der 800-m-Bewerb in Rio nicht mehr im Programm, daher tritt der 29-Jährige nur über die Stadionrunde an. Den 400-m-Vorlauf bei seinen dritten Paralympics bestreitet Matzinger am 16. September ab 15:30 Uhr (MESZ), die exakte Startzeit steht erst nach der Zuteilung der Heats fest. Das Finale in der Klasse T47 geht am 17. September um 23:00 Uhr (MESZ) über die Bühne.

Foto: Rogl/Wüstenrot

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