Champion Gary Hunt gewinnt, Blake Aldridge zeigt den schwierigsten Sprung der Welt beim zweiten Stopp der Red Bull Cliff Diving World Series in Frankreich.

Der erste Stopp der Saison auf europäischem Boden war eine Rückkehr zum bisher unerreichten Dauerfavoriten unter den Veranstaltungsorten der World Series – La Rochelle. Die Stadt mit dem passenden Namen „kleine Klippe” ist zum fünften Mal in sieben Jahren der Series zum Dreh- und Angelpunkt für die weltbesten Klippenspringer geworden und Gary Hunt (516,00 Punkte) sicherte sich einen deutlichen Sieg. Der zweitplatzierte Aldridge debütiert mit einem brandneuen Sprung im
Schwierigkeitsgrad von 6,3 im World Series Wettkampf am Sonntag – sein “zweifacher Rückwärtssalto mit fünf Schrauben“ hat nun Hunts “Triple Quad” als aktuell härtesten Sprung des Sports abgelöst.

Erfolgreich ausgeführt hat der Sprung das Potential den ehemaligen Olympioniken an die Spitze zu katapultieren, das hat der Bewerb in Frankreich bewiesen. Die 8er der Wertungsrichter haben sichergestellt, dass Blake (460,35 Punkte) und Hunt mit dem ersten englischen Doppelsieg in die World Series Geschichte eingehen. Orlando Duque (456,20 Punkte) vervollständigte die Top Drei mit dem zweiten dritten Rang in Folge. Enttäuschung machte sich jedoch für den ehemaligen Gesamtsieger und
Sieger des letzten Springens in La Rochelle – Artem Silchenko – breit. Der Russe verpasste den Einzug ins Finale aufgrund seiner Niederlage im Duell mit Hunt.

Enttäuschung, aber auch Erleichterung, gab es für den US-Amerikaner Steven LoBue, nachdem er während einer Drehung für seinen “Triple Quad” Sprung mit dem Kopf an der Plattform aufgeschlagen war. LoBue behielt zum Gluuck seine Konzentration und führte den Sprung aus, beendete das Springen aber mit einem tiefen Schnitt über seinem linken Auge.

Der einschüchternde Veranstaltungsort im Golf von Biskaya hat seinen eigenen Rekord geschlagen – 75.000 Besucher verfolgten den World Series Bewerb entlang der Kaimauern. Die Atmosphäre ist einzigartig, wenn so viele Menschen während des drei Sekunden Sprunges verstummen und den Sportler dann laut bejubeln und beklatschen, sobald er wieder auftaucht.

Die Athleten der World Series haben nach dem Wettkampf in den kalten französischen Gewässern nicht lange Zeit für Erholung, denn der nächste Stopp in Texas findet bereits in knapp zwei Wochen statt.

Quelle: Red Bull Media House

Leave a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *