Zum Abschluss der Euro Ice Hockey Challenge in Polen besiegte die österreichische Nationalmannschaft den Gastgeber verdient mit 4:2. Manuel Ganahl war mit zwei Toren und drei Vorlagen der beste Stürmer dieses Vier-Nationen-Turniers in Katowice. Es war das erste Aufeinandertreffen von Österreich und Polen seit der Heimweltmeisterschaft in Innsbruck 2008. Wie vor siebeneinhalb Jahren setzte sich auch am Samstag die österreichische Nationalmannschaft verdient mit 4:2 durch und belegte damit bei der Euro Ice Hockey Challenge in Katowice hinter den ungeschlagenen Slowenen Platz zwei.

Ohne die verletzten Konstantin Komarek, Clemens Unterweger, Marius Göhringer und Valentin Leiler starteten die Österreicher perfekt in die Begegnung vor 1.300 Zuschauern. Alexander Pallestrang bezwang den polnischen Keeper im Powerplay von der blauen Linie (8.), Alexander Cijan erhöhte nur wenig später auf 2:0 (11.). Nach einem Timeout für die Hausherren änderte sich ein wenig das Spielgeschehen, Polen versuchte mit kämpferischen Mitteln dagegen zu halten. Mit einem Schuss von der blauen Linie hatten die Polen dann auch Glück, als Torhüter David Kickert die Sicht verstellt war (15.).

Im zweiten Abschnitt drängten die Österreicher auf eine Vorentscheidung. In der 33. Minute konnte Daniel Ban bei einem Alleingang nur mit einem Foul gestoppt werden. Den verhängten Penalty wehrte der polnische Keeper gegen Ban aber ab. Doch kurz vor Ende des zweiten Drittels legten die Österreicher verdient nach, Marco Brucker stellte auf 3:1 (38.). Es war für Brucker nach den Vorlagen zu den beiden ersten Toren der dritte Scorerpunkt an diesem Abend und die ersten drei Punkte für die Nationalmannschaft überhaupt. Ebenso drei Punkte (Assists) verbuchte Manuel Ganahl casino online gegen Polen und holte sich mit seinen in den ersten beiden Spielen erzielten Tore die Krone der Scorerwertung.

Im Schlussabschnitt versuchten die Polen noch einmal eine Wende zu erzielen, mehr als das 2:3 in der 54. Minute gelang auch aufgrund eines gut aufgelegten österreichischen Torhüters nicht mehr. Den Schlusspunkt unter dieses Vier-Nationen-Turnier setzte Michael Schiechl mit einem Treffer ins leere Tor. „Es war sicher unser bestes Spiel bei diesem Turnier“, meinte Teamchef Daniel Ratushny. „Gegen Polen haben wir über 60 Minuten konzentriert gespielt. Es war von Beginn an unser Ziel, als Gruppe von Tag zu Tag besser zu werden. Nach diesem Turnier können wir behaupten, dass uns das auf jeden Fall gelungen ist.“ Ab kommenden Freitag bestimmt wieder das Ligageschehen den Eishockeyalltag, bevor von 8. bis 14. Februar wieder die österreichische Nationalmannschaft mit einem Heimturnier gegen die Slowakei, Frankreich und Slowenien zum Zug kommt.

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