Die Pistenvorbereitungen für die letzten Weltcuprennen der Damen in diesem Jahr am 28. und 29. Dezember in Lienz (Osttirol) gehen in den Endspurt. Die Lienzer Bergbahnen und das OK-Team sind absolut zuversichtlich: »Wir werden perfekte Pisten bei unserer Jubiläumsveranstaltung haben.« Zum 10. Mal innerhalb der letzten 20 Jahre ist Lienz in diesem Jahr Weltcup-Austragungsstätte.
Die ÖSV-Damen präsentierten sich zuletzt in Bombenform, ebenso wie derzeit die Pistenarbeiter für den Slalom und Riesentorlauf in Lienz. Die Lienzer Bergbahnen konnten viel Schnee produzieren. Die Pistengeräten beginnen heute, die Schneehaufen zusammenzuschieben und zu verteilen. Damit die Weltcuppiste die richtige Breite und Dicke bekommt.
An den meisten Stellen wird die Pistenbreite rund 50 Meter betragen. »Aber es gibt auch zwei Stellen, wo die Tore von hinten zu fahren sind, wo wir mit 38 Metern auskommen. Die Pistendicke legen wir auf 40 Zentimeter an. Unser Weltcup-Hang am Hochstein ist kein gerader, wie in Sölden oder Marburg. Wir haben viele Kurven und kupiertes Gelände. Da müssen wir viel händisch machen, um die perfekte Piste hinzubekommen«, erklärt Rennleiter Siegfried Vergeiner.
FIS-Pistenkontrolle am 20. Dezember
Bis zum Wochenende sollen die Maschinen die Piste so weit rennfertig haben. Danach kommt der Feinschliff mit dem Sprühbalken. Dabei werden rund 25 Mann der Lienzer Bergbahnen und vom Skiclub Lienz die letzten Arbeiten vornehmen. »Dafür brauchen wir innerhalb von 24 Stunden die perfekten kalten Temperaturen«, beschreibt OK-Chef Werner Frömel. Der Lienzer ergänzt: »Wir brauchen eigentlich nur noch ein paar wenige kalte Tage zum Beschneien und für die Balkenarbeiten. Dann sollte alles angerichtet sein!«
Ski-Weltcup in the City
Das touristische Motto »Ski’n’the city« passt perfekt für den Ski-Weltcup in Osttirol. Lienz ist eine der ganz wenige Städte im WC-Kalender, wo sich das Ziel fast unmittelbar im Stadtzentrum befindet – es liegt nur ein Kilometer von der Lienzer Altstadt entfernt. Lienz mit seinen 2.000 Sonnenstunden pro Jahr verbindet südländisches Altstadtflair mit Pistengaudi in den beiden Skigebieten Hochstein und Zettersfeld. Gerade die geographische Lage des Hochsteins ist ein Glücksgriff für Lienz. »Wir fahren vom Start auf 1.988 direkt in die Stadt auf 688 Meter Seehöhe. Der Hochstein ist ein Kältepol. Deshalb haben wir hier, auch wenn der Schnee oft trocken ist, einen gewissen Vorteil beim Beschneien. Ich bin absolut zuversichtlich für den Weltcup, da es nächste Woche auch sehr kalt werden soll«, ergänzt Klaus Hofstätter, Geschäftsführer der Lienzer Bergbahnen.

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